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Der Konflikt, mit dem Jesus vor zweitausend Jahren konfrontiert wurde, birgt immer noch Sprengstoff.

Zwar werden keine Steine mehr geworfen, doch immer noch Menschen verletzt. Der Familiensynode 2015 war das ernsthafte Ringen anzumerken, einen Weg zu finden zwischen dem Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe und der Barmherzigkeit mit den Menschen, die an diesem Gebot gescheitert sind.

 

Foto: KNA-Bild

 

 

 

Ausgelegt! 

Bibelwort: Johannes 8,1-11 (Evangelium vom 5. Fastensonntag)

 

Jesus und die Ehebrecherin werden uns an diesem fünften Fastensonntag vor Augen gestellt. Altbekannte Geschichte, alle Aspekte schon betrachtet. Lohnt sich das Hinhören noch?

Manchmal hilft es mir anzuschauen, was die Theologen, die die Leseordung bestimmt haben, als alttestamentlichen Text dazugestellt haben. Es ist der Pophet Jesaja mit einer guten Nachricht, wie sie besser nicht sein könnte: Denkt nicht mehr an das, was früher war, sagt Gott. Ich mache etwas Neues.

Da entstehen Wege im Chaos, Nähe zum Wilden, Heimat im Lebensfeindlichen.

Das lässt mich die Geschichte von der Sorge Jesu um die Ehebrecherin neu lesen. Die alten Verurteilungen gelten nicht mehr. Wer sich seiner sicher ist, wird neu angefragt. Wer schon draußen war, bekommt eine neue Chance. Ostern ist nahe!

 

Christina Bramkamp

 

 

 

Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG 

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